Gute Verbindungen brauchen gute Patchkabel
Diese Kabel sorgen für den Durchgang der Datenpakete, die im PC zu Texten und Bildern, Musik und Animationen umgewandelt werden. Neben der Verwendung für den Anschluss von Endgeräten werden Patchkabel auch zum zur Verbindung von Anschlüssen an ein Patchfeld genutzt. Damit werden einzelne Computer, Server und Drucker zu einem Netzwerk zusammengeschlossen.
Je nach Verwendungszweck gibt es unterschiedliche Arten von Patchkabel, die Kabel können aus Kupferlitzen oder auch aus Glasfaser bestehen. Beim Patchkabel aus Kupfer werden einzelne Adern zu einem Kabelstrang zusammengefasst. Glasfaserkabel bestehen lediglich aus zwei Adern. In der Regel werden Patchkabel vorgefertigt und einsatzbereit mit den Endgeräten mitgeliefert. Probleme können dann entstehen, wenn selbstgepatchte Kabel verwendet werden. Dies ist zum Beispiel erforderlich, wenn die vorhandene Kabellänge nicht ausreicht. Mit Hilfe einer speziellen Patchzange kann das Kabel mit dem entsprechenden Stecker (RJ-45) selbst verbunden werden. Allerdings können hier schnell Probleme auftauchen: Damit die Endgeräte ordnungsgemäß verbunden werden können, müssen die einzelnen Litzen in einer bestimmten Reihenfolge mit dem Stecker verbunden werden. Wem hier das nötige Fachwissen fehlt, kann Fehler machen. Schon wenn zwei Adern falsch verdrillt werden, kommt es zu Funktionsstörungen. Dadurch wird das selbstgemachte Patchkabel nutzlos, ein Datentransfer kann nicht stattfinden.
Aber selbst, wenn man alles richtig macht. Per Hand gefertigte Patchkabel kommen in Qualität und Güte kaum an industriell gefertigte Kabel heran. Dies kann sich negativ auf den Datendurchfluss und die Stabilität der Verbindung auswirken. Besonders wer Dienste wie zum Beispiel „Power over Ethernet nutzt“, ist auf ein Patchkabel angewiesen, dass zuverlässig Zugang zum Rechner per Internet verschafft.